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Import

In 3D braucht man alles doppelt, insbesondere hat man (bei Kamerapaaren) doppelt so viele einzelne Aufnahmen zu verwalten. Damit man da nicht durcheinander kommt, empfiehlt es sich, die Aufnahmen nach einem festen, logischen Schema zu benennen und vorsortiert abzulegen. Es lohnt sich in der Regel nicht, jede einzelne Aufnahme aufwändig mit Schlagworten zu versehen oder dem Inhalt entsprechend zu benennen; aber zumindest ein gemeinsamer Name für Aufnahmen aus der gleichen Szene sowie eine fortlaufende Nummer sollte schon drin sein.

Außerdem erleichtert es später die Arbeit ungemein, wenn man die beiden zusammengehörenden Clips eines Stereo-Paars identisch benennt und mit der Endung "_L" (für links) bzw. "_R" (für rechts) gekennzeichnet im gleichen Ordner ablegt. Denn dann erkennen Programme wie der StereoDeshaker oder der StereoMovieMaker das Clip-Paar selbständig. Ein typisches Verzeichnis mit Aufnahmen einer Veranstaltung sieht bei mir dann etwa so aus:

  • mittelalter_001_L.m2ts
  • mittelalter_001_R.m2ts
  • mittelalter_002_L.m2ts
  • mittelalter_002_R.m2ts
  • mittelalter_003_L.m2ts
  • mittelalter_003_R.m2ts
  • ...

Oft erledigen die Import-Werkzeuge der Kamera-Software das Benennen automatisch, ansonsten kann man kostenlose Programme wie den "BeCyFileRenamer" oder "CKRename" verwenden.

Speziell für Sony AVCHD-Kameras:

Sony liefert zu seinen Kameras das Programm "PictureMotionBrowser" (PMB), das unter anderem zum Import der Aufzeichnungen dient. Zwar kann man auch direkt auf den Datenträger der Kameras zugreifen und die Aufnahmen aus dem AVCHD-Ordner herauskopieren, doch davon rate ich aus mehreren Gründen ab: zum einen sind die Aufzeichnungen in Gigabyte-große Happen zerschnitten, die der PMB erst beim Import zusammensetzt; zum anderen führen offenbar Unterschiede in der Dateistruktur der ".mts"-Dateien aus der Kamera und den zusammengesetzten ".m2ts"-Dateien nach dem Import zu Problemen (Bildfehlern) beim Arbeiten mit den ".mts"-Dateien. Ein praktischer Zusatznutzen: PMB codiert Datum und Uhrzeit der Aufnahme in die Dateinamen, so dass Tools wie der StereoDeshaker später beim Import die zusammengehörigen Clips alleine am Dateinamen erkennen kann (übrigens sogar, wenn die Uhren der Kameras nicht synchron laufen!).

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