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Aufnahme

Als Hobbyfilmer will man am liebsten einfach die Kamera nehmen und los filmen - doch was schon in 2D nicht gerade sonderlich effektiv ist, kann bei 3D regelrecht in Frust ausarten. Denn während "planlose" Aufnahmen in 2D meist einfach nur langweilig sind, kann man im 3D-Bereich leicht völlig unbrauchbare Aufnahmen mit nach Hause nehmen. Im günstigsten Fall ist dann einfach nur eine zu geringe Stereowirkung enthalten (dann hätte man auch gleich in 2D drehen können), doch häufiger liegt der umgekehrte Fall vor: Aufnahmen mit zu großem Tiefenumfang, die nicht mehr geschlossen betrachtet werden können. Daher sei auch - oder gerade - dem Hobbyfilmer eine sorgfältige Planung der Aufnahmen dringend empfohlen.

Um die Aufnahmen sinnvoll planen zu können, muss man vor allem die eigene Ausrüstung kennen, und hier insbesondere deren Grenzen. Denn während auf professionellen Filmsets das Storyboard vorgibt, mit welchem Kamerasetup die jeweilige Szene gedreht wird, muss man als Hobbyfilmer in der Regel mit einem bestimmten Kamerasystem auskommen. Dann gilt es, die Szene an die Möglichkeiten und Einschränkungen der verfügbaren Technik anzupassen.

Neben den grundsätzlichen Problemen, wenn zwei Kameras möglichst gleichartig eingestellst und synchron bedient werden müssen, bereitet vor allem die Wahl der "kritischen drei" Parameter Schwierigkeiten: Abstand, Brennweite und Stereobasis. Das Zusammenspiel dieser drei Größen bestimmt die Tiefenwirkung der Aufnahme, und eine nachträgliche Korrektur im Schnittprogramm ist praktisch nicht mehr möglich. Zum Glück gibt es ein paar einfache "Stereoregeln", deren Einhaltung normalerweise zu brauchbaren Aufnahmen führt.

Bevor wir uns jedoch mit diesen Regeln befassen, werfen wir erst mal einen Blick auf die Ausrüstung...

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