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3D-Filmen für Einsteiger

Videofilmen ist heute so einfach wie noch nie: Videokameras werden immer kleiner, leistungsfähiger und dabei billiger, jeder Foto hat einen Filmmodus, und selbst die meisten Handys können hochaufgelöstes Bildmaterial auf winzigen Speicherkarten mit gigantischem Fassungsvermögen festhalten. Schnittprogramme gibt es zum Taschengeldpreis oder gar umsonst, für alle Betriebssysteme und jeden halbwegs aktuellen Computer, ihre Bedienung lässt sich auch ohne Handbuch spielerisch erlernen. Und die fertig geschnittenen Meisterwerke lassen sich schnell und unkompliziert in hoher Qualität auf DVDs und BluRays verewigen oder über das Internet gleich der ganzen Welt präsentieren - kostenlos.

Viele Hobby-Filmer suchen daher eine neue Herausforderung - und finden sie beim 3D-Film. Hier gibt es viel Neuland zu entdecken, denn die zusätzliche Dimension bringt einerseits Einschränkungen beim Filmen, zugleich aber auch neue kreative Möglichkeiten mit sich, und während im 2D-Bereich fast alles automatisch läuft, ist beim 3D-Film von der Aufnahme über den Schnitt bis zur Präsentation noch viel Handarbeit zu leisten. Der Lohn der Mühe sind faszinierende Bilder und Filme, die die Zuschauern hautnah mit ins Geschehen nehmen können, gemäß dem Webespruch eines Fernsehsenders: mittendrin, statt nur dabei.

Doch das neue Medium bietet auch viel Frustpotenzial, denn es genügt eben nicht "einfach zwei Kameras nebeneinander" zu kleben und die Aufnahme zu starten. Ohne ein gewisses Maß an Hintergrundwissen und Planung kann beim 3D-Filmen vieles schief gehen, was man oft erst beim Schneiden oder gar bei der Präsentation der Filme merkt - wenn überhaupt. Im besten Fall ist dann aufwändige Nachbearbeitung nötig, im schlechtesten Fall sind die Aufnahmen schlicht unbrauchbar.

Fehler gehören zum Lernen stets dazu, doch es müssen ja nicht immer die eigenen Fehler sein... In diesem Sinn versuche ich, meine eigenen Erfahrungen als Hobbyfilmer hier so darzustellen, dass der eine oder andere davon profitieren kann - so wie ich selbst in den letzten Jahren viel vom Wissen anderer zehren durfte.

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